3 05
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Die Gruppenausstellung Schwellengang mit Julia Scorna (Installation), Sophie von Stillfried (Malerei) und Daniel Caleb Thompson (Video) zeigt drei Perspektiven der zeitgenössischen Kunst, die die Schwelle als Station zwischen Dagewesen und Jenseits positioniert. Visuell vereint durch eine äusserlich reduzierte Farbpalette, dekonstruieren die Arbeiten auf unterschiedlichste Weise Momentaufnahmen des Lebens, um sich als existentielle Argumentum ad infinitum zusammenzuführen. Deren gemeinsame Behauptung, dass die Menschenseele an dem angeigneten Übergang der selbstbemalten Zelle der Vergegenwärtigung bleiben muss, schafft dabei Raum für meditative Isolation und fragt den Besucher, wonach er sich innegehabt hat und ob er immer noch so geartet sei.
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Für diese Installation arbeite ich mit alten Durchsagelautsprechern unterschiedlicher Herkunft, wie man sie von Schiffen, Bahnhöfen oder Grenzanlagenkennt. Diese Lautsprecher werden traubenartig zu Klangskulpturen konfiguriert. In unscheinbaren Ecken des Innenhofs befinden sich mehrere Lautsprecher-Konglomerate, die pilzartig an die Architektur angewachsen zu sein scheinen. Zwar besitzen diese Klangskulpturen eine ausgeprägte visuelle Präsenz, dennoch ist diese Klanginstallation so konzipiert, dass sich auch blinde Menschen darin zurechtfinden können. Dafür ist die minutiös gestaltete akustische Ebene verantwortlich: Die verschiedenen Lautsprechertrauben sind nur so weit voneinander entfernt, dass sie zusammen mit der benachbarten „Lautsprechertraube“ eine eigene akustische Struktur bilden: Weil sie gleichzeitig zu hören sind, überlagern sich die Klangprozesse der verschiedenen Objekte im Raum. Mit Hilfe der Vielzahl unterschiedlicher Klangquellen entstehen im Innenhof des Gebäudes Tontrauben: Cluster.
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1 05
Commander Wetterstroem besteigt das BEAT SHUTTLE ONE und nimmt uns mit auf seiner Reise durch die Galaxis, die witzigerweise annähernd Logenform hat. Als Wingman and -Woman stehen ihm Godfella und Elin zur Seite, und zusammen erleben sie unglaubliche Abenteuer (z.B. das Antreffen von Holzwürmern). Danach wird allen klar sein, dass die dunkle Materie vor allem aus Holz besteht!
04.05. 19h
Live long and propeller!
Fähnrich b&b

Foto: Commander Wetterstroem auf der Brücke des beat shuttle one. Im Hintergrund der Antriebspropeller.
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Achtung!
Große Silvesterveranstaltung: knall boom peng!
Mit vielen Protagonisten und einer gehörigen Portion Action!
Eröffnung 31.12. ab 19h

22 10
Donnerstag – Sonntag / 16:00 – 19:00 Uhr / 10. – 27.11
Heimspiel Ein Fotowettbewerb für Schulen
Es klingelt. Letzte Stunde. Nichts wie heim!
Aber was machen Schüler eigentlich so nach Schulschluss?
Wo und mit wem werden Heimspiele ausgetragen und welches Spiel wird überhaupt gespielt?
Künstlerische Interpretationen des Themas, ausgewählt von einer fachkundigen Jury, werden nun in der Ausstellung „Heimspiel“ in der Galerie LOGE im Gängeviertel präsentiert. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 10. November um 15 Uhr statt. Im Anschluss werden Führungen durch das Gängeviertel angeboten. Die Ausstellung ist bis zum 27. November donnerstags bis sonntags von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
Teilnehmende Schulen: Christianeum, Geschwister-Scholl-Stadtteilschule, Gymnasium Hochrad, Gymnasium Altona, Max-Brauer-Schule, Stadtteilschule Blankenese, Marion Dönhoff Gymnasium
Im Bezirk Altona ausgeschrieben vom Fachreferat Bildende Kunst des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg unter der Leitung von Silvia Götz
Mehr Informationen auch unter www.silviagoetz.de
Die sechsköpfige Jury hat getagt und nach ausgiebiger Rezeption der eingereichten Fotografien alle nötigen Entscheidungen getroffen.
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26 09
Gehen Faust und Faust auf der Straße (…) streiten sich darum, wer in der Mittte geht?
( )
Nach drei Wochen projizieren, assozieren, fetischisieren (…) stricken, möchten wir eine Performance zeigen, die un- und umorganisiert – das Raumarchiv, das Namensarchiv, das Faustarchiv (…) das Faust.
FAUST Projekt:
von und mit Alexander Bauer, Jasmin Jerat, Chris Herzog, Lisa Schwalb, Alma Wellner Bou, Fortsetzung folgt.
Im Anfang war das Wort.
Wir setzten das Werk Faust (Goethe) als Ausgangspunkt unserer Arbeit. Dabei geht es uns nicht um eine weitere Interpretation des literarischen Faust sondern wir wollen fragen wie Faust funktioniert, als was Faust fungiert.
Faust ist der Name.
Wir möchten eine Karte gegenwärtiger Kulturen zeichnen, eine Arbeitsstruktur etablieren, in der jeder Teil von Faust sein kann, Faust entmannen indem der Name nicht Programm ist.
Faust ist Projektionsfläche.
Faust ist Volumen.
Was ist Faust?
Wie kann man Gemeinschaften denken?
In der Loge des Gängeviertels möchten wir mit Hamburg, den Gängen, Assoziierenden und Projizierenden in Austausch treten, werken und entwerken.
Phänomen sein, Phänomen bemerken, Phänomen entlarven, ob Andy Warhol oder Tupperware. Schütteln wir, die Fäuste, die Marken, die Namen.
Mehr Informationen auf: www.ongoing-project.org
Programm:
08.10.2011, 20 Uhr Öffnung der Faust: Drinks, ProjektVorstellung.
08.10 bis 23.10, jeweils Donnerstag bis Sonntag ab 16 Uhr bis open end. Die Loge und Faust sind offen für vieles und viele.
22.10 und 23.10, Abschlussfestivitäten: Samstag 22.10, 16:00 bis open end: Ausstellung, Performance, Drinks Sonntag 23.10, 14:00 Diskussion, Gespräche, Rückblicke und Ausblicke.
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8 09
mit Musik von PIO

Jessica Stricks und Jana Walter präsentieren:
Home to Go
Das urbane Erlebnis wartet auf dich! Spannende Orte überall in der Stadt wollen entdeckt werden. Schnell das Home to Go an der nächsten Station ausleihen und dann einfach der Nase nach, wohin auch immer der Entdeckergeist dich führt. Wenn du müde wirst, stell einfach das Home to Go auf und verbring die Nacht da wo du gerade bist – oder da wo es dir am besten gefällt. Am nächsten Tag geht es gleich weiter…
Ist das Home to Go nur eine Utopie oder gar ein Konzept für den nächsten Stadturlaub? Erfahre mehr über das Projekt und entscheide selbst. Vom 19.09. bis 25.09 in der Loge.
Neue Einblicke in Schaffen der beiden mobile home – Macherinnen. Angeblich liegen irgendwelche Nerven blank, aber unserer Meinung nach müssen sich die beiden keine Sorgen machen. Was sie dann irgendwie auch nicht tun, wie auf nachstehenden Bildern zu sehen ist. Wartet, jetzt kommt der klassische Schlußsatz bei solchen Themen: Wenn wir hier in der Logenzentrale Stress haben, sieht das – wait for it – anders aus.



1 09
Robert Klammer – Zither, electronics, analoge Synthesizer, objects
Gunnar Lettow – präparierter E-Bass, electronics
Lars Scherzberg – amplified Sopranino, alto sax, Schlagzeugbecken

KLS ist ein Klangexperiment – Trio, bei dem alles anders klingt als gewohnt, vor allem die Instrumente: Robert Klammer schickt gelegentlich Radio oder vorgefertigte MDs
durch den Filter seines Analog-Synthesizers und mischt Elektronik mit nicht-elektronischen Klang- oder Geräuscherzeugern. Gunnar Lettow verfremdet den Klang seines E-Basses durch Präparationen, Spieltechniken und Effekte so weitgehend, dass man bei diesen Klängen an alles Mögliche denkt, aber wohl kaum an einen E-Bass als Klangquelle. Lars Scherzberg erzeugt auf dem Saxophon einen ganzen Mikrokosmos an sounds and noises, die er gelegentlich elektronisch verstärkt, um auch extrem leise Geräusche hörbar zu machen.
Nachdem KLS+B bereits ein Konzert im Januar 2011 gemeinsam bestritten haben, bei dem Lars Scherzberg krankheitsbedingt leider nicht dabei sein konnte, wird das Konzert am 03. September in der Galerie LOGE in vollständiger Quartett-Besetzung stattfinden. Das erste Konzert seinerzeit in der Freitagsmusik war bereits ein besonders gelungenes, geprägt von hoch sensiblem Hören und aufeinander Reagieren, stellenweise magisch. Man darf also gespannt sein, wie sich das musikalische Gespräch zwischen KLS und B entfalten wird, wenn mit dem Sopranino von Lars Scherzberg eine weitere Klangfarbe hinzu kommt.
Robert Klammer, aufgewachsen in einer Musikerfamilie, studierte Freie Kunst an der
Hochschule für bildende Künste in Hamburg, was – ebenso wie Klänge und Geräusche aus
Stadt und Natur – seine Musik stark beeinflusst und mit geprägt hat. Zusammenarbeit u.A. mit
Keith Rowe, Evan Parker, Peter Kowald, dieb13, Ernesto Rodrigues, Tim Hodgkinson.
Robert Klammer ist Mitglied des TonArt Ensembles Hamburg. Weiteres aktuelles Projekt:
futureduck (Impro-/Performance-Duo mit Peter Kastner).

Gunnar Lettow begann seine musikalische Laufbahn als Rockmusiker in Kiel. In der Kieler
Avantgarde-Rock Gruppe Nice Noise begann er die Erforschung der klanglichen
Möglichkeiten des E-Basses. Immer mehr wird der E-Bass präpariert und der Klang
elektronisch bearbeitet um neue Klangwelten zu schaffen. Er bestreitet das Duo “phase~in”
mit Sylvia Necker und spielt regelmäßig in ad-hoc-Besetzungen (u.a. mit Ernesto Rodrigues,
Hermann Müntzing, Carl-Ludwig Hübsch, Nicolas Wiese). Er spielte mit OTON und
zusammen mit Robert Klammer in dem Trio “Die elektrische Nachtigall”).

Lars Scherzberg studierte am Hamburger Konservatorium und an der Hochschule für Künste
Bremen mit dem Hauptfach Gitarre. Während des Studiums intensive Auseinandersetzung mit
dem Saxofon und die Entwicklung einer eigenen Präparationstechnik. Während des
dreijährigen Aufenthalts in Berlin Unterricht & Projekte mit Wolfgang Fuchs. Lebt z.Z. in
Hamburg als freischaffender Musiker. Er arbeitet mit Musikern aus den Bereichen freie
Improvisation und neue Musik zusammen, spielt mit Chris Heenan, Michael Maierhof und
Birgit Ulher in dem Quartett NORDZUCKER, mit John Hughes und Nicolas Wiese in dem
H/S/W Trio und mit Jeff Arnal und John Hughes in dem Trio Tripwire. Intensive
Zusammenarbeit mit Gene Coleman, Rhodrie Davis und Tim Hodginson.
